Der Tee ist ein Zauberkünstler des Ausgleichs

10. März 2009     2 Kommentare

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Die chinesischen Menschen legen großen Wert darauf, dem Weg der Mitte zu folgen. Das bedeutet nicht, dass man Differenzen beilegt, indem man seine eigenen Prinzipien aufgibt oder „sich nach dem Winde dreht“. Auf dem Weg der Mitte geht man nicht einen Kompromiss ein, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Es gleicht eher der Redensart: Sich nicht einer Seite zuneigen, das bedeutet aufrichtig in der Mitte zu bleiben und unschlüssig zu sein bedeutet, nicht den Massen auf gewohnten Pfaden zu folgen. Daran kann man erkennen, dass der Genuss des Tees der Lehre vom Weg der Mitte entspricht.

Confucius_Laozi_BuddhaDie Chinesen teilen die Geschmacksrichtungen in fünf Kategorien ein: Sauer, süß, bitter, pikant und salzig. Jede der fünf Geschmacksrichtungen entspricht einem Element nach der Theorie der Fünf Elemente und entspricht auch verschieden astronomischen Positionen, Zeiten und Teilen des menschlichen Körpers. Obwohl viele Menschen beim Essen und Trinken eine Vorliebe für bestimmte Geschmacksrichtungen haben, sind doch meist alle fünf Geschmacksrichtungen in ihrer Ernährungsweise beinhaltet. Von allen Speisen und Getränken hat besonders der Tee einen moderaten Geschmack und entspricht somit der Lehre von dem Weg der Mitte.

Was auch immer man gerade gegessen hat, eine Tasse Tee wird ausgleichend wirken. Diese Eigenschaft ist vielleicht der Grund dafür, dass Tee als Mittel gegen viele toxische Substanzen eingesetzt wird.

Die Vorliebe für bestimmte Gewürze und Geschmacksrichtungen ist eine Form von Vorurteil und damit ist man schon vom Weg der Mitte abgewichen. Nach Ansicht der Chinesen entsprechen die fünf Geschmacksrichtungen den fünf Elementen. Das bedeutet, dass die fünf Geschmacksrichtungen eingeschränkt sind durch das Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Hemmung. Der Tee harmonisiert alle Geschmacksrichtungen, löst die Vorlieben für unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf und beseitigt negative Effekte, während er den nutzbringenden Effekt erhöht.

Die Lehre vom Weg der Mitte zeigt sich in der Natur des Tees. Für viele Menschen, die an eine Ernährungsweise mit starken Gewürzen gewöhnt sind, stellt das Teetrinken eine gute Möglichkeit dar, um den Magen und die Geschmacksknospen auf der Zunge zu beruhigen und es hilft dabei, die körperliche und seelische Gesundheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Bei denjenigen, die eine Vorliebe für bestimmte oder sehr ausgeprägte Gewürze haben, kann das Teetrinken helfen, den Körper zu reinigen.

Text: Artikel „Abwarten und Tee trinken“ von Bai Zhi – The Epoch Times


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2 Kommentare zu Der Tee ist ein Zauberkünstler des Ausgleichs

  • Jan schrieb: (22. Dezember 2009)

    Moin

    Diesen Satz würde ich sofort unterschreiben :-)

  • Anonymous schrieb: (30. Dezember 2009)

    ja, es gibt eine menge schöner tee zitate!

    …gut find ich auch z.B.: “Nicht abwarten, Tee trinken!”


Terai Tea

25. Februar 2009     noch kein Kommentar

terai

Darauf haben viele schon gewartet: der erste Flugtee im Jahre 2009 ist Ende Februar per Flugzeug in Wien eingetroffen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um den legendären First Flush aus Darjeeling. Für den wäre es trotz Klimaerwärmung viel zu ...

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