Echt scharf, was Ingwer alles kann!

18. Dezember 2015     noch kein Kommentar

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Die schöne Ingwerpflanze beweist, dass es besonders auf die inneren Werte ankommt. Denn das Beste, das sie zu bieten hat, liegt unter der Erde begraben. Trotzdem ist die Wurzel beinahe allgegenwärtig. Ob im Curry oder zum Sushi, als Tee oder im Erkältungsbad, oder als spritziges Ginger Ale – an Ingwer kommt man nicht vorbei! Und das ist auch gut so. Denn Ingwer ist eine wahre Wunderwurzel. Sie ist nicht nur ein geniales Getränk und Gewürz, sondern bietet mit ihren positiven Inhaltsstoffen viele gesundheitliche Vorteile.

Ingwertee1

Die Liste ihrer positiven Wirkungen als Heilpflanze ist wirklich lang. Ingwer hilft bei Übelkeit, ist entzündungshemmend und schmerzlindernd (beruhigt den Hals bei Erkältungen oder besänftigt Muskelkater), ist blutverdünnend und durchblutungsfördernd (beugt damit Thrombosen und Gefäßverengungen vor), hilft auch beim Abnehmen (wirkt stoffwechselanregend und fettverbrennend, die Scharfstoffe fördern die Produktion von Magensäure und damit eine leichtere, schnellere Verdauung) und wirkt wärmend bzw. regt auch die Schweißbildung an, was in heißen Ländern gerne genutzt wird.

Dieses breite Spektrum an Vorteilen verdankt die Wurzel ihren Inhaltsstoffen, u.A. Vitamin C, Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, ätherische Öle und die Scharfstoffe Shogaol und Gingerol. Eine ein wenig kuriose Information am Rande – in Japan gelten nach wie vor die besonders dicken Ingwerwurzeln als Aphrodisiakum, wobei sie in der Geschichte noch als Abführmittel verwendet wurden.

Ingwertee

Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man Ingwer am besten genießt, wenn man etwas kränkelt. Denn die Wurzel ist mehr als ein Heilmittel, sie ist auch Genuss pur! Als Gewürz in der Küche kann man sie frisch, getrocknet oder als Pulver einsetzen und damit Speisen, ob süß oder salzig, ein herrliches Aroma mit angenehmer Schärfe verleihen. Einfache Alltagsgerichte bekommen so neuen Schwung, z.B. gibt Ingwer einer Hühnersuppe den richtigen Kick (besonders zur kalten Jahreszeit), oder bringt tolle Frische in den Obstsalat. Beim Kochen empfiehlt es sich den geschälten Ingwer fein zu reiben oder in dünnen Scheiben mit zu kochen (auf die beißt aber nicht jeder gerne, also vor dem Servieren wieder entfernen). Auch getrockneter Ingwer lässt sich wunderbar zum Kochen einsetzen, sein Aroma bleibt bei richtiger Lagerung lange erhalten und man hat das Gewürz immer zur Hand. Das beweist das köstliche Thai-Kokos-Suppen-Rezept von didifood.at!

Der schnellste Weg zum Ingwergenuss ist natürlich Ingwertee. Ob pur, als fertige Teemischung, oder auch zum selber Mischen. Für die Zubereitung mit frischem Ingwer braucht man ca. 1cm der Wurzel pro Tasse, diese sollte in dünne Scheiben geschnitten werden und 10 Minuten im heißen Wasser ziehen. Das Getränk lässt sich noch toll mit frischen Kräutern, Zitrusfrüchten oder Honig verfeinern! Getrocknete Ingwerstücke sind ideal um sie zum Lieblingstee zu mischen. Einfach 1 TL dem Aufguss hinzufügen und der Tee wärmt besser denn je! Weil Ingwer eine so beliebte Zutat ist, gibt es bei DEMMERS TEEHAUS viele verschiedene Kräuter-, Früchte- oder Grünteemischungen mit der Wunderwurzel. Entdecke die feinen Mischungen!

Ingwerwurzel

Für Ingwer-Fans empfehlen wir selbstgemachten Ingwer-Sirup. Daraus lässt sich im Sommer schnell eine erfrischende Ingwer-Limonade mit etwas Zitrone und Soda mischen und im Winter kann man mit ein paar Löffeln in die Tasse jeden Tee aufpeppen. Oder Joghurt. Oder Obstsalat. Oder Karottensuppe. Oder Smoothies. Oder, oder, oder….. Echt scharf, was Ingwer alles kann!

Würzige Teestunden wünscht Euch Romana!


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