Tee als E-Mail-Attachement?

20. Dezember 2004     4 Kommentare

  

“Ist es möglich, nach der Bestellung den Tee via Email zugesandt zu bekommen – vielleicht als attachement”, fragte unser Kunde Heinz Huber. Na klar, kein Problem für das Teehaus voller Überraschungen und überhaupt steht bei uns Kundenzufriedenheit an erster Stelle . Wir haben ihm Folgendes geantwortet:

“Wir experimentieren in unseren Forschungslabors zur Zeit an einer

Online-Variante einiger Tee-Sorten. Wir planen, den Tee direkt nach der Ernte zu digitalisieren, ihn dann in kleine PDF-Dateien zu verpacken und zum Download von unserer Website anzubieten. Dabei ist jede dieser Dateien eindeutig mit einem Schlüssel signiert, um die gewohnte Demmer-Qualität garantieren zu können. Nach dem Download könnenrooibos Sie die PDF-Datei ausdrucken, durch einen Papierschredder zerkleinern (ein Locher und etwas Zeit tuns auch) und dann wie ganz normalen Tee verarbeiten. Die Digitalisierung funktioniert bereits (siehe Bild), jedoch ist nach dem Ausdrucken das Aroma noch nicht perfekt.

Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für die Feiertage

das Demmer online-Team”


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4 Kommentare zu Tee als E-Mail-Attachement?

  • Sarah schrieb: (9. November 2007)

    herrlich

    Da habt ihr euch über HaHa ja herzlich lustig gemacht…! Ich lach auch mit… hoho…Vielen Dank. Das sind eben sprachliche Ungenauigkeiten.

    (Und beachtets auch meine Anspielung auf Martin Walser: “Ein fliehendes Pferd”. Auf die tragische Hauptperson Helmut Halm wird auch mit HaHa Bezug genommen…).

    Ich leist auch noch nen von oben inspirierten Beitrag (poetisch kommts daher): Der Tee als Attaché!

  • Jürgen schrieb: (10. November 2007)

    Da freu ich mich doch ganz besonders, …

    … wenn Dir mein kleines Texterl so gut gefallen hat. Da seh´ich doch ausnahmsweise doch glatt über “sprachliche Ungenauigkeiten” hinweg. Tee als Attaché ist eine schöne und treffende Vorstellung: Tee als Begleiter durch´s Leben oder so ähnlich hab ich das verstanden, oder? Aber, so ganz lustig machen wollt ich mich über “Herrn Schuldirektor Halm” auch nicht und oberleherhaft sollte es auch nicht sein. Vielleicht wird das beschriebene Szenario einmal Wirklichkeit, wie schon so vieles, von dem man sich das zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht vorstellen konnte.

  • Sarah schrieb: (10. November 2007)

    Ich lach gleich noch ein zweites Mal

    … aber diesmal etwas zurückhaltender, ähm, weil über mich. Ich war zunächst der Annahme, dass tatsächlich eine ähnlich lautende Anfrage bei Demmers eingegangen ist, die aber einfach nur meinte, ob der Tee eben auch per Mail bestellt werden könne, vielleicht eine Preisliste im Anhang oder so. Und unterstellte also dem HaHa einen Fehler, der aber gar nicht existiert, weil der Beitrag einfach futuristisch angelegt ist. Die Idee ist nach wie vor genial, aber ich hoffe, dass ich mich nicht selbst als zu kleingeistig erweise, wenn ich hier äußere, dass mir die Verpixelung von Tee erst möglich zu sein scheint, wenn wir das Beamen endlich erfunden haben! Die Atmosphäre eines Einkaufs in einem überwältigend duftenden Teehauses wir dnoch schwieriger nachzubilden sein… :-)

  • juergen schrieb: (11. November 2007)

    Sarah, Sarah,

    da bist Du glatt aufs Eis gegangen und – reingefallen. Nee, joke aside! Ich habe die Anfrage von Herrn Huber bewusst dazu benutzt, um etwas Lustig-Futuristisches daraus zu machen. Er hat seine Anfrage wohl so verstanden wie Du auch. Aber eine Antwort wie “Ja, Sie können auch per Mail bestellen.” war mir zu fad. Deshalb hab ich mir das Texterl überlegt.

    Na ja, und so abwegig ist das Ganze nun auch nicht. Ich hab schon vor einigen Jahren mal gehört, dass inzwischen bereits Düfte per Mail verschickt werden können. War vielleicht aber auch nur ein Fake. Wie dem auch so: Bei Harry Potter nennt man das Beamen “apparieren”. Ich kann mir vorstellen, dass wir das auch bald erfunden haben werden. Was meinst Du?

    Liebe Grüße!

    Jürgen


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