Welken, Rollen, Fermentieren und Trocknen …

09. Dezember 2004     noch kein Kommentar

  , , ,

… sind die vier wesentlichen Arbeitsschritte zur Herstellung von Schwarztee. In China, Taiwan, Sri Lanka, Indonesien und Teilen Indiens arbeitet man teils noch nach der traidtionellen Methode, die größere Blattgrade produziert.

schwarz Nach Abbruch der Fermentation (Oxidation) verfärben sich die rotbraunen Blätter schwarz und nehmen den typischen Teegeruch an. Das Trocknen geschah früher – und in einigen chinesischen Fabriken heute noch – über Holzfeuern, meistens trocknet man jedoch mit Heißluft oder in holz- oder ölbeheizten Etagentrocknern bei 85-88 Grad Celsius. In diesem etwa halbstündigen Prozess wird das Wasser entzogen, und der Zellstoff trocknet aus.

Die maschinelle Methode – auch CTC-Methode (crushing, tearing, curling = zermalmen, zerrißen, rollen) genannt – ergibt kleinere Blattgrade mit stärkerem Aufguss.

Apropos Blattgrade. Die wichtigsten wollen wir Ihnen hier vorstellen:

Flowery Orange Pekoe (FOP)

zarte, junge Blätter mit einem Anteil an „tips“ (Blattspitzen), die hohe Qualität garantieren.

Orange Pekoe (OP)

Lange, spitze Blätter – größer als beim FOP – , die geerntet wurden, nachdem sich die Knospen zu einem Blatt enfaltet haben; enthält selten „tips“.

Golden Flowery Orange Pekoe (GFOP)

FOP mit „golden tips“, den zarten obersten Blattknospenspitzen der zarten, behaarten Triebe.

Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (TGFOP)

FOP mit einem hohen Anteil „golden tips“.

Als Faustregel kann man sagen: Je mehr Buchstaben, desto besser die Qualität!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.